Aufgepickt
Heute in der NZZ über Soderbergs beide "Ché"-Filme:
Dabei erzielen beide Filme immer wieder verblüffende Ergebnisse, und sie gleichen damit in frappanter Weise einem anderen Film, der sich mit revolutionären Träumen und ihren Folgen auseinandersetzte und auf Medien-ikonographischem Gebiet ebenfalls beachtliche Resultate zeitigte: Uli Edels «Der Baader-Meinhof-Komplex». Auch wenn die beiden Filme ideologisch gewissermassen spiegelverkehrt zueinander stehen (Edel bemüht sich, seine Protagonisten als durchgeknallt zu präsentieren, während Soderbergh seinen Helden als Heiligen zeigt) – in ihrer fast durchgehenden Geschichts- und Kontextlosigkeit gleichen sie sich. Denn letztlich sind sie kaum mehr als langfädiges Action-Kino, das behauptet, politisch zu sein.
Dabei erzielen beide Filme immer wieder verblüffende Ergebnisse, und sie gleichen damit in frappanter Weise einem anderen Film, der sich mit revolutionären Träumen und ihren Folgen auseinandersetzte und auf Medien-ikonographischem Gebiet ebenfalls beachtliche Resultate zeitigte: Uli Edels «Der Baader-Meinhof-Komplex». Auch wenn die beiden Filme ideologisch gewissermassen spiegelverkehrt zueinander stehen (Edel bemüht sich, seine Protagonisten als durchgeknallt zu präsentieren, während Soderbergh seinen Helden als Heiligen zeigt) – in ihrer fast durchgehenden Geschichts- und Kontextlosigkeit gleichen sie sich. Denn letztlich sind sie kaum mehr als langfädiges Action-Kino, das behauptet, politisch zu sein.

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