Mandela
Wieder so eine Lichtgestalt, wo man sich als imperialistisch erniedrigter deutscher Filmemacher gar nicht an ein Projekt trauen würde - und dann so ein Käse wie "Goodbye Bafana". Hab ihn jetzt erst gesehen - und frage mich, abgesehen davon dass ich das Luther-Glubschauge Fiennes nicht mehr sehen mag, warum als erstes unbedingt die "Wärter"-Perspektive erzählt werden muss. Seine Sympathie für Mandela durch eine Rückblende in seine Jugend zu motivieren ist wirklich schwach. Und die rassistischen Sprüche seiner Frau - wenn auch historisch richtig - erhöhen die Identifikation auch nicht. Und dann noch Dennis Hayesbert, der doch seit "24" auf toten amerikanischen Präsidenten abonniert ist - und mit seiner eratischen Spielweise überhaupt keine Möglichkeit lässt, Mandela näher zu kommen.
Wieso Bille August sich zu einem schwachen Buch herabgelassen hat, ist mir ein Rätsel...
Wieso Bille August sich zu einem schwachen Buch herabgelassen hat, ist mir ein Rätsel...

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